Aus diesem Material sollte Deine Schutzmaske gemacht sein

Aus diesem Material sollte Deine Schutzmaske gemacht sein

Derzeit herrscht aufgrund des Coronavirus eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie beim Einkaufen. Masken können Dich und Dein Umfeld schützen, aber spielt hierbei auch der jeweilige Stoff eine Rolle? Wir geben Dir einen Überblick.

Aus welchen Materialien werden Schutzmasken gemacht?

Derzeit produzieren zahlreiche Firmen Schutzmasken für den Alltags-Gebrauch. Viele Menschen basteln auch selber eine Schutzmaske und verwenden hier Materialien, die sie in ihrem Haushalt finden. Aber bringen Masken aus alten Jersey oder Baumwoll T-Shirts, Kaffeefiltern oder Mikrofaser-Putztüchern etwas? Welche Stoffe und Materialien fangen Tröpfchen oder Partikel überhaupt ab bzw. filtern diese?

Die Materialien für Schutzmasken im Vergleich

Maske ist nicht gleich Maske: Verschiedene Materialien bieten einen unterschiedlichen Schutz. Deshalb wollen wir uns nun einmal genauer anschauen, welche Materialien zur Verwendung bei der Produktion von Schutzmasken überhaupt Sinn machen.

Selbst hergestellte Masken

Die sogenannten „DIY- Alltags-, oder Community-“ Masken aus Stoff (bspw. T-Shirts) oder Papier (bspw. Kaffee- oder Staubsaugerbeutelfilter) können je nach Ausführung nur einen sehr geringen Schutz bieten. Diese Stoffe haben keine filtrierende Wirkung und schützen Dich in der Öffentlichkeit nicht vor Viren. Sie können jedoch dazu beitragen, Deine Mitmenschen zu schützen und somit die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

OP-Masken

Dieser Mund- und Nasenschutz zur Schonung von anderen Menschen darf nur einmal verwendet werden. Die Masken bestehen aus einem dreilagigen Filtermaterial und sollen die Menschen um einen herum vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder gar Niesen in die Umgebung gelangen, schützen. Den Träger der Maske schützt das Filtermaterial nur vor größeren Tröpfchen.

FFP-Masken

Die filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3) bieten den wohl größten Schutz für den Träger und das Umfeld. Die Masken der Schutzklasse KN95, dem chinesischen Pendant der FFP2 Maske, bestehen beispielsweise aus mehreren Vliesstoffschichten. Durch das spezielle Vliesdesign und ein hautfreundliches Filtertuch schützen sie Dich, aber auch Dein Umfeld zuverlässig vor Tröpfchen, Abgasen, Staub, Rauch, Pollen und somit auch vor dem Coronavirus.