Fakten & Mythen über Schutzmasken

Fakten & Mythen über Schutzmasken

Schutzmasken können die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen, so viel ist klar. Doch vor was schützen die verschiedenen Masken und was für Mythen werden verbreitet? Wir klären auf.

Schutzmasken im Faktencheck – stimmt das?

#1: Selbstgenähte Masken schützen vor dem Coronavirus.

Das ist falsch. Nur Masken ab der Sicherheitsstufe 2, also KN95 oder FFP2 Schutzmasken, schützen den Träger oder die Trägerin vor einer Infektion. Selbstgenähte Masken schützen jedoch andere vor Dir. Sie können die Übertragung des Coronavirus in der Öffentlichkeit also trotzdem verlangsamen.

#2: Mit Maske braucht es keinen Sicherheitsabstand.

Eine Maske verringert zwar das Risiko einer Infektion, sollte jedoch kein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln. Die Abstandsregelungen von 1,5 m solltest Du dennoch bestmöglich trotz Maske einhalten.

#3: Schutzmasken sind für Kinder gefährlich.

Aktuell wird über eine Maskenpflicht für Kinder diskutiert. Es geht das Gerücht herum, dass sich schädliches Kohlendioxid unter Masken sammelt, das gerade bei Kindern zu Atemlähmungen führen könne. Dabei handelt es sich um eine Fehlinformation. Das bestätigte auch die Tagesschau. Allerdings wird für kleine Kinder trotzdem von Schutzmasken abgeraten, da eine korrekte Verwendung nicht gewährleistet werden kann.

#4: Schutzmasken sind überall ausverkauft.

Das war vor einigen Wochen vielleicht noch der Fall, sieht jedoch nun ganz anders aus. Viele Firmen haben ihre Produktionen umgestellt, um die Gesellschaft im Kampf gegen die Corona-Krise zu unterstützen. Primär wird medizinisches Personal mit Masken beliefert. Im Rahmen der bundesweiten Maskenpflicht sind viele Schutzmasken jedoch nun auch für Einzelpersonen erhältlich.

Am effektivsten schützt Du Dich immer noch durch regelmäßiges Händewaschen, das Tragen einer Schutzmaske in der Öffentlichkeit und durch Abstand halten. Zuverlässigen Schutz vor dem Coronavirus bieten Dir sogenannte KN95 Masken mit einer Filterleistung von über 95 %.